Nachhaltige Ästhetik
Schwarze Kunst für das weißeste Weiß

Das berühmteste Produkt der DAW (Deutsche Amphibolin Werke) ist Alpinaweiß, die meistgekaufte Innenfarbe Europas. Am 15. Januar dieses Jahres feierte die DAW ihr 125-jähriges Firmenjubiläum. Ein dazu passendes Druckwerk wurde bei der Druckerei Lokay produziert: Eine herausragende Drucksache mit nachhaltiger Ästhetik.
Titel der 125 Jahre Jubiläumsbroschüre DAW Deutsche Amphibolin Werke, Bild: Druckerei Lokay e.K.

​Schon in seinen frühesten Jahren war das Unternehmen ein Nachhaltigkeits-Pionier, auch wenn dieser Begriff Ende des 19. Jahrhunderts noch nicht im heutigen Sinne gebraucht wurde. Die Wandfarben waren kundenfreundlich auf Haltbarkeit, längere Renovierungszyklen, einfache Anwendung und gesundheitliche Unbedenklichkeit konzipiert. Dieses Ethos der Nachhaltigkeit hat der DAW eine über 125 Jahre währende Erfolgsgeschichte beschert.

Regionale Kooperation

Für die DAW war und ist es darum selbstverständlich, auch ihre Partner nach nachhaltigen Kriterien auszuwählen. Deshalb wurde die in der Region beheimatete Umweltdruckerei Lokay e.K. mit der Herstellung der qualitativ hochwertig und aufwändig konzipierten Jubiläumsbroschüre beauftragt.

Ein 60-Grad-Winkel für den Erfolg

Amphibol ist ein mineralisches Gestein, das als Grundstoff für Farben und Verputzmittel dient und den Erfolg des Familienunternehmens begründet hat. Es wurde im Odenwald entdeckt und abgebaut. In diesem Mineral finden sich, auf Grund der spezifischen Spaltbarkeit, überall 60-Grad-Winkel. Diese Winkel wurden im  gestalterischen Konzept der Broschüre und im Jubiläumslogo aufgegriffen und auf dem Umschlag in Gold geprägt.

60-Grad-Winkel als Gestaltungselement auf dem Umschlag der Broschüre

Sämtliche Nachhaltigkeitsaspekte des Unternehmens wurden natürlich auch bei der Produktion der Jubiläumsbroschüre berücksichtigt. Die Wahl der Papiere, der ökologische Druckprozess, die Einschübe aus Transparentpapier sowie die handgenähte Bindung mit einem, fein auf den Umschlag abgestimmten, farbigen Faden waren der Garant für ein hochwertiges schönes Produkt der Extraklasse.

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Handgenähte Bindung mit farblich abgestimmten Faden

Nachhaltige Ästhetik statt Print von der Stange

Die fertige Broschüre steht für sich. Sowohl die herausragende Qualität als auch der zertifizierte ökologische Herstellungsprozess durch die traditionelle Umweltdruckerei Lokay e.K. sind Basis für die Umsetzung einer nachhaltigen Ästhetik, wie sie in keiner der vielen Online-Druckereien geleistet werden kann. Nachhaltige Ästhetik hat ihren Preis. Aber besser kann man Ressourcen nicht schonen, als Produkte zu erschaffen, die ihre Nutzer lange erfreuen.

„Wir wollten, dass die Leute unsere Broschüre gerne in der Hand halten“, freute sich auch die CI-Managerin der DAW, Caroline Walter, über das exklusive Werk, “ Sie sollte so schön sein, sich so gut anfühlen, dass man sie durchblättern, lesen und behalten möchte. Kein Wegwerfprodukt eben.“

Die drucktechnischen Fakten

Auflage: 4000

Umfang: 4 + 56 Seiten

Format: 24,00 x 34,00 cm

Druck: Umschlag: 4/4-farbig Euroskala/Euroskala; Veredelung: 1-fbg. Goldprägung

Innenteil: 4/4-farbig Euroskala/Euroskala

Papier: Umschlag: Römerturm Conquerer, Stonemarque Diamond white 300 g/m2

Innenteil 44 Seiten: Römerturm Druckfein 150 g/m2

Innenteil 3×4 Seiten: Curious Transparentpapier 112 g/m2

Verarbeitung: Prägen, Nuten, Falzen, durch Rücken mit dunkelgrünem Faden nach Pantone 316c nähen, 3 Seiten beschneiden, Ecken abrunden

 

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Guido Rochus Schmidt

Guido Rochus Schmidt

Umweltexperte u. Autor

Guido Rochus Schmidt war von 1979 bis 2013 Geschäftsführer der Ulenspiegel Druck GmbH, einer der bis heute ökologischsten Druckereien Europas, seit 1999 mit EMAS zertifiziert. Als Umweltexperte betreute er von 1999 bis 2017 die ökologische Fortentwicklung des Unternehmens. Seit 2017 berät der Experte Unternehmen bei allen Fragen der Nachhaltigen Medienproduktion.

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Ein nach wie vor kontrovers diskutiertes Thema ist die Umweltgerechtigkeit von Papier. Two Sides klärt die Öffentlichkeit mittels Studien und Fakten auf. Ein Interview mit Managing Partnerin bei Two Sides, Anne-Katrin Kohlmorgen.
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Digitale Medien, so dachten bislang viele, sind grundsätzlich umweltfreundlicher als gedruckte. Der Umweltexperte Guido Rochus Schmidt hat recherchiert und kommt zu überraschenden Ergebnissen.
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