oeding print unterstützt United Kids Foundations Wald
Zukunft pflanzen!

Die Stiftung der Volksbank BraWo fördert seit 15 Jahren Kinder- und Jugendprojekte in der Region Braunschweig-Wolfsburg. Die Braunschweiger oeding print GmbH zählt heute zu den nachhaltigsten Druck- und Mediendienstleistern der D/A/CH-Region. Beide Unternehmen verbindet die Initiative United Kids Foundations Wald – ein intelligentes, da vielschichtiges, regionales Umweltschutzprojekt.

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Viele Waldflächen im Harz leiden unter Trockenstress und sind zunehmend für Schädlinge anfällig. Die Volksbank Braunschweig-Wolfsburg (Volksbank BraWo) initiiert über United Kids Foundations Wald ein Aufforstungsprojekt. Die Braunschweiger Druckerei oeding print GmbH beteiligt sich daran. (Bitte beachten Sie die Hinweise zur möglichen Kennzeichnungspflicht als Werbung). Bild von Pexels auf Pixabay.
Viele Waldflächen im Harz leiden unter Trockenstress und sind zunehmend für Schädlinge anfällig. Die Volksbank Braunschweig-Wolfsburg (Volksbank BraWo) initiiert über United Kids Foundations Wald ein Aufforstungsprojekt. Die Braunschweiger Druckerei oeding print GmbH beteiligt sich daran. (Bitte beachten Sie die Hinweise zur möglichen Kennzeichnungspflicht als Werbung). Bild von Pexels auf Pixabay.

Auf einem Hektar Wald finden etwa 1.500 bis 4.000 ausgewachsene Bäume Platz, je nach Mischung oder Nutzungsart, zum Beispiel als Baumgarten oder Nutzforst: im Mittel also zumeist mindestens 200.000 Bäume auf einem Quadratkilometer. Bei Wiederaufforstungs- oder Erstaufforstungsprojekten werden bis zu viermal so viele Setzlinge gepflanzt. Je nach Bodenbeschaffenheit sowie regionaler und geografischer Lage, überleben 25 bis 75 Prozent der gesetzten Bäume.

Ein alter, gesunder Baum produziert im Jahresmittel so viel Sauerstoff, um 10 bis 20 Menschen mit Atemluft zu versorgen. Somit spendet nur ein Quadratkilometer Wald Sauerstoff für eine Million oder mehr Menschen, je nach Baumart, Holzdichte, Baumalter, Jahreszeit und so weiter. Als Faustregel gilt: Ein Nadelbaum produziert mehr Sauerstoff als ein Laubbaum und ein jüngerer, schon angewachsener Baum mehr als ein sehr alter. Im Durchschnitt produziert ein gewachsener Baum pro Tag rund 10.000 bis 15.000 Liter Sauerstoff.

Außerdem binden Bäume CO2: Um eine Tonne CO2 aufnehmen zu können, muss etwa eine Buche rund 80 Jahre wachsen. Das heißt: Pro Jahr bindet die Buche rund 12,5 Kilogramm CO2. Demnach binden z. B. 80 Buchen im Mittel jährlich eine Tonne CO2, je nach Wachstumsphase. Eine Buche oder Kastanie nimmt im Durchschnitt doppelt so viel CO2 auf, speichert also doppelt so viel Kohlenstoff, wie z. B. eine Fichte.

2.200 Quadratkilometer Naherholung

In der Coronakrise entdecken viele Menschen die Erholungsgebiete in ihren näheren Umgebungen wieder – besonders Wälder. Wie überall in Deutschland, finden sich auch in Norddeutschland diverse Naherholungsregionen: Der Harz ist das nördlichste deutsche Mittelgebirge. Die gesamte Harzregion erstreckt sich über eine Fläche von gut 2.200 Quadratkilometern und ist etwa 110 Kilometer lang, bzw. 30 bis 40 Kilometer breit. Die Region liegt am Schnittpunkt von Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Als höchster Berg im Harz und in Norddeutschland bietet der Brocken mit 1.141 Metern bei günstigem Wetter atemberaubende Sichtweiten, sogar bis zum 164 Kilometer entfernten Rothaargebirge. Laut einer Studie „Wirtschaftsfaktor Tourismus“ ist diese Region für Menschen und die Wirtschaft von größter Bedeutung. 2019 wurden mehr als 11 Millionen Übernachtungen gemeldet. Demnach wurden rund 40 Millionen Tagesausflüge bzw. Kurzreisen für diese Region registriert, darunter viele Anreisen aus den naheliegenden Regionen.

Naherholung Harz

Der Harz ist mit seiner Fläche von über 2.200 Quadratkilometern eine wichtige Wirtschaftsregion in Deutschland (Tourismus, Forstwirtschaft) und wird von vielen Millionen Menschen als Naherholungsregion genutzt. Bildquelle: Matthias Aßmann, Niedersächsische Landesforsten.

Erschreckende Bilder aus dem Harz

In den letzten Jahren litten die Bäume im Harz extrem unter Trockenstress. Es regnete zwar, aber zu wenig und wenn, dann viel zu heftig: starke Regengüsse haben den Waldboden immer wieder durchweicht und Nährstoffe ausgeschwemmt. Die durch Unwetter und Umweltschäden geschwächten Bäumen wurden immer häufiger vom Borkenkäfer befallen. Forstleute, Waldbesitzer sowie Naturschützer sprechen bereits vom Waldsterben 2.0. Aus einigen Regionen des Harzes erreichen uns dementsprechend erschreckende Bilder.

Von Natur aus wäre dieses Mittelgebirge auf etwa 70 Prozent seiner Nationalparkfläche, bis zu einer Höhe von ca. 800 Metern von Buchen- und Buchen-Fichten-Mischwäldern geprägt. Durch Eingriffe des Menschen wachsen derzeit nur noch auf weniger als 20 Prozent der Fläche Laubwälder.

Dabei stärken Mischwälder nicht nur die Biodiversität. Sie sind vor allem auch bessere Wasserspeicher und -filter als Fichtenwälder. Sogenannte „klimatolerante Laubwälder“ sind also generell bessere Klimaschützer, da sie robuster und weit weniger anfällig für Schädlingsbefall sind. Wird eine bestimmte Baumart angegriffen, treten andere an ihre Stelle.

Harz-Wald in Gefahr

Viele Waldflächen im Harz leiden stark unter Trockenstress. Besonders die Fichten-Monokulturen wurden dadurch anfällig für Schädlinge. Teils sind ganze Gebirgsketten vom Kahlschlag betroffen. So entstand die Motivation zu einem lokalen Aufforstungsprojekt unter Federführung der Volksbank Braunschweig-Wolfsburg (Volksbank BraWo). Die Druckerei oeding-print GmbH beteiligt sich an diesem regionalen Klima- und Waldschutzprojekt. Bildquelle: Mathias Aßmann, Niedersächsische Landesforsten.

Wälder sterben also nicht nur in weit entfernten Regionen der Welt, sondern leider auch in Deutschland, inmitten unserer Lebensräume. Mit Blick auf Kinder und Familien, die Menschen, die hier Erholung suchen, die Bedeutung gesunder Wälder als Wasser- und CO2-Speicher, in Bezug auf die Biodiversität, aber auch für die regionale Tourismus- und Forstwirtschaft, liegt es demnach nahe, diese einmalige Naturregion zu erhalten.

Gesagt, getan?

Für wirkungsvolle und effiziente Aufforstungsprojekte braucht es Geld, Expertise und strategische Allianzen. Diese Zutaten hat eine regionale Bank nun zu einem Projekt gebündelt, das neben dem Waldschutz besonders die Förderung von Kindern und Jugendlichen im Fokus hat.

Zehntausende neue Bäume, ein gemeinsames Ziel

Mit Blick auf die große Bedeutung für das Klima, für die Menschen, die hier Ruhe und Erholung finden sowie auf verschiedene Wirtschaftszweige in dieser Region, hat das Kindernetzwerk United Kids Foundations, das vor 15 Jahren von der Volksbank BraWo (Region Braunschweig-Wolfsburg) gegründet wurde, ein professionelles Umweltschutz- und Aufforstungsprojekt, United Kids Foundations Wald, speziell für den Harz initiiert. Die Verantwortlichen des Netzwerkes haben die Niedersächsischen Landesforsten als Projektpartner akquiriert und entsprechende Flächen mithilfe des Forstamts Clausthal sondiert. Daneben wurden Websites und Drucksachen entwickelt, um Spenden für dieses Anliegen zu sammeln. So soll der nötige finanzielle Schub für das Projekt sichergestellt werden. Die Bank unterstützt den United Kids Foundations Wald selbst bereits mit der Pflanzung von 15.000 Bäumen.

Waldprojekt von United Kids Foundations

Markus Beese, Volksbank Braunschweig-Wolfsburg

Markus Beese, Leiter Marketing und Prokurist bei der Volksbank BraWo, ist eine der treibenden Kräfte des Projektes United Kids Foundations Wald. Ihm geht es darum, die unmittelbaren Zusammenhänge zwischen Kindern, dem Klima und dem regionalen Umweltschutz herzustellen. Bildquelle: Volksbank BraWo.

Uns interessierten die näheren Zusammenhänge, denn auch die Braunschweiger Druckerei oeding print GmbH unterstützt dieses regionale Projekt. Wir telefonierten mit Markus Beese, Bereichsleiter Marketing bei der Volksbank BraWo und Botschafter von United Kids Foundations, um mehr über das Harzer Waldprojekt zu erfahren, bei dem es zwar im Kern, aber längst nicht nur, um das Pflanzen von Bäumen geht:

„United Kids Foundations fördert oder beteiligt sich operativ an Kinder- und Jugendprojekten. Wo ist die Verbindung zum Waldprojekt?“

„Im Jahr 2005 gründete die Volksbank BraWo eine eigene Stiftung, speziell um Kinder und Jugendliche aus der Region Braunschweig-Wolfsburg im Rahmen von United Kids Foundations mit den unterschiedlichsten Projekten gezielt und nachhaltig zu fördern.

Die Volksbank BraWo Stiftung ist heute, mit einem Stiftungskapital von 35 Millionen Euro, die größte Stiftung unter den Volksbanken in Deutschland. Mit unserem speziellen Waldprojekt möchten wir die unmittelbaren Zusammenhänge zwischen Kindern, dem Klima und dem regionalen Umweltschutz fördern und diese bewusst in der Öffentlichkeit betonen, denn:

Kinder werden die Folgen des Klimawandels am deutlichsten zu spüren bekommen.“

Roland Makulla, Umweltbeauftragter bei der Braunschweiger Druckerei oeding print GmbH, spricht ebenfalls die Vielschichtigkeit bei dieser Initiative an:

„Wir engagieren uns seit vielen Jahren aktiv für den Schutz der Wälder. Beispielsweise über den Papiereinkauf. Aktuell stammen 85 % unsere Papiere aus nachhaltiger Waldwirtschaft oder Recyclingmaterial. Zusätzlich unterstützen wir gezielt Wiederaufforstungsprojekte. In Mexiko allein haben wir über 8.000 Bäume für Pflanzaktionen gespendet. Doch inzwischen haben die Auswirkungen des Klimawandels auch direkt vor Ort drastische Spuren hinterlassen. Ganze Waldgebiete im Harz, eine Region, die wir hier vom Wandern oder für den Wintersport kennen, sind zerstört.

Als die Volksbank auf uns zugekommen ist, war sofort klar: da machen wir mit!

Uns begeistern bei dem Projekt die Regionalität und die Möglichkeit einer direkten und engen Zusammenarbeit mit den Stakeholdern vor Ort.“

Roland Makulla

Roland Makulla verantwortet seit fast 15 Jahren die strategische Planung und Umsetzung aller Nachhaltigkeitsthemen im Unternehmen. So setze die oeding print GmbH immer wieder neue Maßstäbe im Umweltschutz. Bildquelle: oeding print.

Auch Markus Beese kommt im Telefonat auf diese verschiedenen Wirkungsebenen des Wald-Projektes zu sprechen: „Als Bank für die Region Braunschweig, Wolfsburg, Gifhorn, Peine und Salzgitter, möchten wir uns als hier ansässiges Unternehmen in ebendieser Region einbringen. Mit United Kids Foundations fokussieren wir uns zentral auf die Unterstützung von Kinder und Jugendlichen. Stichwörter sind: Gesundheit, Bewegung und der Erhalt eines gesunden Lebensraumes. Kinder leiden u. a. auch durch die Digitalisierung seit Jahren unter Bewegungsmangel – deshalb unterstützen wir traditionell auch ganz unterschiedliche Sport- und Bewegungsprojekte. Der United Kids Foundations Wald soll Kinder auch aus der digitalen Welt zurück in die Natur holen und sie so auch für ihre Region und den eigenen Lebensraum sensibilisieren.“

Mittlerweile wurden fast 30.000 Bäume gespendet. Die Pflanzung beginnt voraussichtlich im Frühjahr 2021 und ist vom Umfang her nicht limitiert. „Wir wollen das Projekt nicht begrenzen, und setzen bei diesem Umwelt- und Kinderschutzprogramm bewusst keine Limits.

Gutes soll sich grenzenlos entwickeln können!“

Markus Beese

Markus Beese verschafft sich vor Ort im Harz selbst einen Überblick über den Zustand der betreffenden Waldflächen. Bildquelle: Volksbank BraWo.

So könnte dieses Programm nach seinem professionellen Start sogar landesweit Schule machen. Viele der Kinder, die diese neuen, gesunden, daneben aber auch die kranken Wälder des Harzes künftig durch geführte Wanderungen erkunden werden, könnten ihren eignen Kindern in zwei, drei Jahrzehnten davon berichten.

Einen weiterer Grund, weshalb dieses regionale Naturschutzprojekt des Kindernetzwerks so gut auch in diese Umbruchzeit passt, bezeugt die aktuelle, weltweite Krisenlage:

Klimawandel, New Normal, Regionalisierung

Mittlerweile ist sicher, dass die Corona-Pandemie dauerhafte Veränderungen bei bestimmten Gewohnheiten in unserem Alltag und der Wirtschaft begründet: Homeoffice, der Durchbruch bei der digitalen Face-to-Face-Kommunikation, Homeschooling, veränderte Reisegewohnheiten bzw. bei der Urlaubsplanung, beim Konsum und so weiter. Diese Veränderungen werden in den Medien häufig als „New Normal“ bezeichnet. Die Pandemie ist auch Symptom einer seit Jahren bestehenden, globalen Wirtschaftskrise und Beschleuniger eines neuen, globalen Menschheitsvertrages.

Suche nach Purpose

Der Wechsel hin zu einem globalen, nachhaltigen, sozialgerechten und digital getriebenen neuen Normal ist nach Ansicht vieler Experten überfällig. Viele Menschen erkennen jetzt zum Beispiel die Naherholung wieder, die so manchen Flug in den Urlaub künftig ersetzen dürfte. Das regionale Umweltschutzprojekt von United Kids Foundations korrespondiert mit diesem Wandel in vielerlei Hinsicht. Kinder- und Jugendliche, die für Umweltschutz in der eigenen Region sensibilisiert werden, verstehen somit auch die globalen Zusammenhänge beim Klimaschutz besser.

Kids Foundations Wald

Ein Schild am betreffenden Waldgrundstück dokumentiert die Fläche, auf der ein neuer Mischwald entsteht. Bildquelle: Volksbank BraWo.

Industrienationen wirtschaften generell nicht ausreichend nachhaltig und verbrauchen mehr Ressourcen als die Erde erneuern kann. Das ist sogar wissenschaftlich bewiesen:  Der Earth Overshoot Day berechnet diesen Peak einmal jährlich anhand wissenschaftlicher Auswertungen. So war das nachhaltige Ressourcen-Budget für das Jahr 2020 bereits am 22. August verbraucht. An diesem Tag hat die Menschheit bereits so viele Ressourcen verbraucht, wie die Erde in einem ganzen Jahr erneuern kann. Im vergangenen Jahr stand dieser Tag am 29. Juli im Kalender. Dass der Aktionstag in diesem Jahr einige Wochen später stattfindet, ist schon eine direkte Folge der Corona-Pandemie. Die positive Wirkung auf die nachhaltige Entwicklung ist somit auch wissenschaftlich evident und könnte als Anfang interpretiert werden.

oeding print: Mit Verantwortung vorausgegangen

In puncto Umwelt- und Klimaschutz, konkret bei der Nachhaltigen Medienproduktion, ist die Braunschweiger Industriedruckerei dahingehend bereits vor Jahren vorausgegangen. Als in dieser Region ansässiger Mediendienstleister hat das Unternehmen seine Vision einer nachhaltigen Produktion ehrgeizig und Step by Step verwirklicht. Das neue Normal ist schon heute die gelebte Gegenwart. Das Erreichte basiert auf einer freiwilligen CSR-Agenda. Innerhalb der vergangenen 15 Jahren hat sich die oeding print GmbH dadurch zu einer Marke als Premiumdruckerei für nachhaltige Medien etabliert – in puncto Nachhaltigkeit als Topdienstleister in der gesamten D/A/CH-Region.

So wird deutlich, warum sich das Unternehmen auch am regionalen Waldprogramm der Kids Foundation beteiligt. Die Notwendigkeit zum Umwelt- und Klimaschutz, so das Unternehmen, sei doch schon vor Jahren klar erkennbar gewesen.

Sukzessive wurden hochwertige Umweltstandards eingeführt: etwa EMAS (Eco Management and Audit Scheme), ein europäisches Umweltmanagementsystem, auch als EU-Ökoaudit bezeichnet.

Seit der Einführung wurden 75 Prozent CO2-Emissionen eingespart.

Mit Blick auf umweltgerechte Papiere setzen die Braunschweiger z. B. auf Sorten, die mit dem Label für nachhaltige Waldwirtschaft, FCS, gekennzeichnet sind. Das Unternehmen ist entsprechend zertifiziert. Zudem produziert der Mediendienstleister auch Drucksachen, die mit dem Blauen Engel DE UZ-195 zertifiziert werden dem hochwertigsten und strengsten Label für nachhaltige Medien. Solche Drucksachen werden auf hundertprozentigem Recyclingpapieren gedruckt, die selbst mit dem Blauen Engel gekennzeichnet sind.

85 Prozent der bedruckten Papiere sind aus nachhaltiger Waldwirtschaft oder mit dem Blauem Engel zertifizierte, hundertprozentige Recyclingpapiere.

Das Label garantiert, dass auch alle weiteren Zutaten von Drucksachen wie Druckfarben, Chemie und weitere Druckhilfsmittel kontrolliert nachhaltig sind. Eine weitere Bedingung ist die Recyclierbarkeit von Farben und Lacken im Recyclingprozess sowie ein überzeugendes Abfall- und Energiemanagementkonzept. Der Blaue Engel ist das in Deutschland glaubwürdigste und bekannteste Umweltzeichen. Kunden von oeding print dürfen ihre Drucksachen entsprechend hochwertig labeln und können ihr Engagement für den Umwelt- und Klimaschutz direkt auf den Druckwerken kommunizieren.

Beraterkompetenz bei der Nachhaltigkeit

Roland Makulla ist seit jeher verantwortlich für die Planung und Umsetzung aller Nachhaltigkeitsthemen und -strategien. Er hat das das Braunschweiger Medienunternehmen, eine Druckerei der UmDEX-Klasse, auf diesen ganzheitlichen CSR-Ansatz fokussiert. So wurden über die Jahre hochwertige Standards etabliert – Hard Skills, wie die vorgenannten Zertifizierungen. Die Grundsätze dieser umweltgerechten Strategie lassen sich für Printbuyer, trotz der Komplexität bei der Umsetzung, durch vier wesentlichen Merkmale zusammenfassen, um eine entsprechend umweltfreundliche Druckerei zu identifizieren:

  1. Verpflichtung zur Umweltdatenerfassung,
  2. Auditierung bzw. jährliche Re-Validierung der Voraussetzungen durch offizielle Stellen,
  3. Pflicht zur Transparenz mittels öffentlich zugänglichen Umwelt/Ökobericht und
  4. die ständige, systematische Optimierung durch professionelles Umweltmanagement.

Trotz dieser klaren Merkmale bleibt die Beraterkompetenz bei der Nachhaltigen Medienproduktion elementar, besonders bei individuellen und speziellen Anforderungen der Kunden. „Das Interesse am Markt hat deutlich angezogen und die Anfragen sind heute sehr viel konkreter als noch vor einigen Jahren“, sagt Roland Makulla. Das Unternehmen bietet über seine Website umfangreiche Informationen zum Thema nachhaltiges Drucken. Dort finden Kunden auch passende Praxis-Tipps zum Download. „Für individuelle Fragen bieten wir unseren Kunden persönliche Umweltberatungen an und beantworten konkrete Fragen, beispielsweise zu Papieren, Farben und Veredelungsmethoden. Am Ende geht es immer darum, die für die speziellen Anforderungen des Endproduktes ökologisch sinnvollsten Materialien und Produktionswege optimal zu kombinieren.“

En détail, statt grün gewaschen

Vegane Drucksachen

Das erste vegane Label speziell für Drucksachen umfasst alle Bestandteile einer Drucksache: Papier, Farbe oder Toner, Lacke und Klebstoffe, einschließlich aller Hilfsstoffe, die im Herstellungsprozess in direktem Kontakt mit dem Druckprodukt kommen.

Zunehmend bestünde auch großes Interesse an veganen Drucksachen. Auch bei diesem Thema seien die Kunden an konkreten Details interessiert. Nicht überall, wo „vegan“ draufsteht, werden tatsächlich auch vegane Drucksachen produziert. Gemeinsam mit ProVeg e.V. als  Zertifizierungsstelle des bekannten gelb-grünen V-Labels, wurde der gesamte Herstellungsprozess eines Druckproduktes im Detail analysiert. Darauf aufbauend wurden umfangreiche Anforderungen und Prüfkriterien für komplett vegane Druckprodukte definiert. Seither können Kunden ihre Drucksachen offiziell und glaubwürdig als vegan produziert labeln. „Diese Zertifizierung umfasst alle Bestandteile einer Drucksache wie Papier, Farbe oder Toner, Lacke und Klebstoffe, einschließlich aller Hilfsstoffe, die im Herstellungsprozess in direkten Kontakt mit dem Druckprodukt kommen – beispielsweise Auswaschlösungen, Gummierungen, Feuchtmittelzusätze oder Druckpuder.“

Klarheit und Transparenz schaffen Vertrauen.

Bei solchen Standards wie dem V-Label/Print oder z. B. auch beim Blauen Engel oder EMAS, geht es um bestmögliche Wirkung für den Umweltschutz, aber auch um fairen Wettbewerb. Diese gemeinsamen Spielregeln gelten für alle Druckereien gleichermaßen, jedenfalls, wenn sie bereit sind, sich diesen hohen Anforderungen selbst zu stellen. Nur offizielle Zertifizierungen bieten Kunden Garantien und Transparenz durch Vergleichbarkeit.

Soul of Sustainability

So wie bei der Beteiligung am regionalen Kids Foundations Wald-Projekt, hat Roland Makulla schon diverse frühere Maßnahmen im Umweltschutz und beim sozialen Engagement mit Bedacht ausgewählt. Die einzelnen Leistungen interagieren, bauen aufeinander auf oder fokussieren gezielt auf die eigene Region.

Da ist so etwas wie ein „Soul of Sustainability“ erkennbar,

der sich unsichtbar über das Unternehmen spannt und so viel mehr erkennen lässt als ein stupides Abhaken von Standards, die vielleicht gerade State of the Art sind. Das ist ein ganz wesentliches Abgrenzungsmerkmal zur Umwelt-Schönfärberei.

Die oeding print GmbH stiftet den Filmpreis Green Horizons Award seit 2018. Der Dokumentarfilm DARK EDEN, unter der Regie von Jasmin Herold (2. v. l.) und Michael Beamish (links), war der erste Gewinner dieses Preises. In der Mitte: Geschäftsführerin der oeding print GmbH, Frauke Oeding-Blumenberg. Bildquelle: Filmfest Braunschweig. Bildquelle: Patrick Slesiona/Filmfestival Braunschweig.

Passend dazu, quasi auf Maß geschneidert, lässt sich das Mission Statement mit

„nachhaltig, verantwortlich, regional“

zusammenfassen. Neben dem Waldprojekt der Kids Foundations stiftet das Unternehmen den Green Horizons Award, ebenfalls ein regionales Projekt. Der Award zeichnet kritische Dokumentarfilme im Rahmen des Braunschweiger Filmfestivals aus. Roland Makulla sitzt hier selbst in der Jury – und es ist es kein Zufall, dass sich die prämierten Filme thematisch mit dem generellen Mission-Statement der Braunschweiger Druckerei decken.

Nachhaltig, 24/7

Die Vermutung, dass sich so viel Umweltschutz auf die Druckpreise auswirken könnte, ist unberechtigt – das Gegenteil ist der Fall: Eine ökologische Produktion ist schon ihrem Wesen nach auf Sparsamkeit fokussiert, zum Beispiel beim Energie- und Materialverbrauch. Drucksachen werden mit modernen, effizienten Maschinen produziert und weiterverarbeitet.

 
oekoprint.de

Es gibt Printshops für umweltgerechte Drucksachen im Internet, die tatsächlich keine zertifiziert nachhaltigen Drucksachen anbieten können, zum Beispiel solche, die mit dem Blauen Engel DE UZ-195 zertifiziert sind. Der oekoprint-Shop von oeding print bietet diese wesentlichen Optionen standardmäßig im Bestellprozess an.

Seit 2021 können bestimmte Sortimente von nachhaltigen Drucksachen auch online bestellt werden. Über den Shop oecoprint.de stehen während des Bestellprozesses nachhaltige Zusatzoptionen zur Wahl: Neben der Bestellung verschiedener Umwelt-Attribute, etwa Blauer Engel DE UZ-195 oder Vegan, werden die beim Druckprozess nicht vermeidbaren CO2-Emissionen für jeden Druckauftrag automatisch einzeln berechnet und schließlich vollständig über die Klimaagentur ClimatePartner ausgeglichen.

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Jürgen Zietlow

Jürgen Zietlow

Autor, Blogger, Fachtexter

Autor, Fachjournalist, Blogger, Umwelt-Lobbyist | 2005 bis 2017 Chefredakteur des Fachmagazins MEDIEN | seit 2010 Unternehmensberater für nachhaltige Kommunikation, Social Monitoring und Social Media | Entwickler der LineCore-Methode® (Recherche- und Redaktionssystem).

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