Umweltdruck Berlin GmbH
Neue Unternehmen – gewohnt nachhaltig

Das Team vom Druckhaus Berlin, seit Jahren bekannt als eine gute Adresse in Berlin für nachhaltige, umweltgerechte Drucksachen, ist nach einigen Turbulenzen wieder für seine Kunden da. Produkte und Dienstleistungen sind wie gewohnt nachhaltig. Auch die bekannten Experten stehen den Kunden nach wie vor zur Verfügung.

von | März 2021 | Allgemein | 0 Kommentare

Zwei neue Unternehmen sind in Berlin entstanden. An den Logos ist unschwer zu erkennen, welchen Ursprung die beiden neuen Firmen haben: Das Druckhaus Berlin. Das bekannte Team meldete sich diese Woche mit guten Neuigkeiten: Nach dem Insolvenzantrag Ende 2020 habe man sich neu aufgestellt. Aus einem Unternehmen wurden zwei:

  • Industriedruck Brandenburg GmbH und
  • Umweltdruck Berlin GmbH.

Jedes der beiden Unternehmen bietet künftig spezielle Produkte und Dienstleistungen, verbunden durch die Herkunft und die gemeinsame Nutzung von Ressourcen und Know-how.

Die Corona-Pandemie hat uns alle vor ungeahnte Schwierigkeiten gestellt. Das Druckhaus Berlin hat die Umsatzeinbrüche, vor allem im neu hinzugekommenen Plakatbereich, nicht auffangen können. Nun geht das Unternehmen seit dem 1. März neue Wege.

Bekannte Kompetenzen, mehr Vielfalt, neue Partnerschaft

Mit der Industriedruck Brandenburg, sichert sich das Team einen Großformatstandort für diese Region. Dieser dient vor allem den Display- und Verpackungsherstellern aus Brandenburg und Berlin als Basis für ihre Weiterverarbeitung. Außerdem produzieren die Unternehmensgruppe dort Schulbücher und großvolumige Auflagen, Plakate bis zum Format 119 x 160 cm und Sammelformen – am aktuell einzigen nach EMAS und Blauer Engel zertifiziertem Druckstandort in Brandenburg.

In der Umweltdruck Berlin werden die Kompetenzen des Druckhaus Berlin gebündelt: Umweltfreundliches Drucken, Beratung, Produktion, Einkauf und Logistik für Printerzeugnisse.

Die Umweltdruck Berlin zieht mit ihren bekannten Ansprechpartner:innen in die Sportfliegerstraße in Berlin- Johannisthal. Vor gut einem Jahr haben sich dort vier Berliner Druckereien und eine Buchbinderei zusammengeschlossen, um die Erfahrungen rund um Druck, Papier, Buchbinderei und umweltfreundliche Produktion zu bündeln. Vernetzung und das Teilen von Ideen, Know-how und Produktionskapazitäten seien die Antwort auf aktuelle Themen wie wirtschaftliche, ökologische und soziale Nachhaltigkeit und Klimaschutz.

Durch die Partnerschaft mit dem Druckhaus Sportflieger ergeben sich viele Vorteile, erklärt das Unternehmen in einer Pressemeldung. Der Zugriff auf eine Vielfalt an Druck- und Weiterverarbeitungsmaschinen stelle sicher, dass Druckprodukte noch besser auf Ansprüche und Wünsche angepasst werden können. Als langjähriger Partner von vielen Druck-, Verarbeitungs- und Veredelungsbetrieben in der Region will das Unternehmen die jeweils besten Preise und Leistungen garantieren.

Umweltfreundliches Drucken bleibt elementar wichtig

Die Beratung und Unterstützung anderer Produktionsbetriebe bei der Einführung von umweltfreundlichen Produktionsprozessen, Anlagen und Zertifizierungsprozesse steht zudem auf der Agenda. Als erstes Umweltprojekt begleitet das Team die vollständige Umstellung der Produktion im Druckhaus Sportflieger auf prozesslose Druckplatten, erklären Danica Lind (Team Umweltdruck Berlin) und Martin Lind (Team Industriedruck Brandenburg).

Umweltdruck Berlin bleibt also mit seiner gewohnten, speziellen Kompetenz in der umweltgerechten Produktion von Drucksachen Partner für Kund:innen und Druckereien, wenn es um umweltfreundliche Printproduktion und Know-how für nachhaltige Print- und Papierverarbeitung geht.

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Jürgen Zietlow

Jürgen Zietlow

Autor, Blogger, Fachtexter

Autor, Fachjournalist, Blogger, Umwelt-Lobbyist | 2005 bis 2017 Chefredakteur des Fachmagazins MEDIEN | seit 2010 Unternehmensberater für nachhaltige Kommunikation, Social Monitoring und Social Media | Entwickler der LineCore-Methode® (Recherche- und Redaktionssystem).

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Cradle to Cradle
Cradle to Cradle (C2C) bedeutet sinngemäß „vom Ursprung zum Ursprung“. Es gilt als Ansatz für eine konsequente Kreislaufwirtschaft mit dem Ziel, den Idealfall des Recyclings zu erreichen. Ob dies auch für Druckprodukte gilt, - darüber sprechen wir mit einem Vertreter der Deinking-Organisation INGEDE

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