Industrie 4.5
2. Teil: Nachhaltigkeit ist mehr als Basis-Umweltschutz

Ist das Glas in puncto Nachhaltigkeit halbvoll oder halbleer? Institutionelle Bemühungen im Umweltschutz gehen häufig in einer nörgelnden Grundhaltung unter. Ändert sich doch eh nix? Menschen, die sich überfordert oder abgehängt fühlen, suchen Schutz im gewohnten Gestern. Blicken wir besser auf heute und morgen. Die Welt ist bis in die kleinste Region der Welt hinein digital und global. UmDEX-Druckereien sind schon heute Teil dieser Zukunft.

Nachhaltige Medienproduktion
Beitragsbild: Nachhaltigkeit ist ein vielschichtiger Prozess und reicht weiter als einzelne Maßnahmen im Umweltschutz. Foto von rawpixel.com form PxHere.

Industrie 4.5: die globale, nachhaltige Marktwirtschaft

Dies ist eine Zeit, die im Jahr 2050 oder 2100 rückblickend als Paradigmenwechsel in die Geschichte eingehen wird. Unsere Gegenwart wird rückblickend ebenso maßgebend sein, wie die

  • erste industrielle Revolution (Entwicklung zur Industrie), die
  • zweite (Akkord und Fließband), die
  • dritte (Computer, seit den 70er-Jahren), und die
  • vierte (Digitalisierung, Internet der Dinge), die seit Ende des 20. Jahrhunderts auch für die geänderte Produktions- und Arbeitswelt im globalen Zeitalter steht.

Die industrielle Revolution 4.5 etabliert sich seit einigen Jahren zwischen der vierten und fünften (Cloud, Robotic, künstliche Intelligenz, Neural Computing etc.), als

nachhaltige Marktwirtschaft im globalen Maßstab.

Industrie 4.5 könnte sich als Begriff für gewaltige Umwälzungen in den 2020er-Jahren etablieren: mit viel mehr Synergien zwischen Nachhaltigkeit und wirtschaftlichen Interessen. Auch die Nachhaltige Medienproduktion im Sinne der UmDEX-Druckereien, basiert auf modernsten, effizienten Produktionsverfahren, als Schlüssel für bezahlbare, umweltgerechte Drucksachen.

Mit Blick auf den Pressespiegel dieser Tage sowie auf aktuelle Trends und politische und gesellschaftliche Tendenzen, ist dieser Wandel längst Realität.

Einer der Dachbegriffe für diese nachhaltige, aber auch soziale Transformation bei uns und in der Welt: „Purpose“ (Sinn bzw. Zweck), gewinnt gerade auch für neue Generationen von Unternehmern an Bedeutung. Ein neuer Unternehmer-Typ will seinen wirtschaftlichen Erfolg mit Sinn und Zweck verbinden. Umweltschutz und Wirtschaftsmodelle, die wir im Deutschen u. a. auch mit „Gemeinwohl“ bezeichnen, sind keinesfalls naiv, sondern stehen für Weitsicht, Logik und Vernunft.

Das Modell des neoliberalen, kapitalistischen Wirtschaftens, basiert auf einer bedingungslosen Gewinnmaximierung und könnte jetzt zu einem Auslaufmodell werden. Diese Ideologie wird rückblickend als so unsinnig erachtet werden, wie die Ächtung und Verbrennung von Hexen, was für Jahrhunderte real als wissenschaftlich begründete Maßnahme in weiten Teilen der Bevölkerung anerkannt war.

Wer den Meta-Trend „globale Nachhaltigkeit“ heute nicht erkennt, wird morgen nicht mehr da sein. Wir erinnern uns: Unternehmen, die seinerzeit das Internet verniedlichten und seine Protagonisten, die Nerds, belacht haben, wurden schnell eines Besseren belehrt.

Wer hier nicht mit der Zeit ging, der ging mit der Zeit.

Damals wie heute basiert die Realitätsverweigerung auf der kurzsichtigen Annahme „erstmal“ Geld zu sparen und „später“ in die Zukunft zu investieren.

Institutionelle, grüne Revolution

Die im ersten Teil beschriebene Nachhaltige Medienproduktion der UmDEX-Druckereien ist ein moderner, internationaler und enorm vielfältiger Prozess, verwoben mit nationalen, europäischen und globalen Agenden, die die globale nachhaltige Marktwirtschaft mit gewaltiger Schubkraft voranbringen.

Elementar an der ganzheitlichen nachhaltigen Medienproduktion ist, dass nicht nur einzelne Basis-Umweltschutzmaßnahmen wirken (hellgrün), sondern alle Register im betrieblichen Umweltschutz gezogen werden (prozessorientierter Umweltschutz = dunkelgrün). Das Ganze ist hier also mehr als die Summe seiner Teile – besonders mit Blick auf die Synergieeffekte.

 
Nachhaltige Medienproduktion

Basis-Umweltschutz ist wichtig, jedoch mit Blick auf die gesamte, qualifizierte nachhaltige Medienproduktion nur ein kleiner Teil der tatsächlich möglichen Maßnahmen. Bildquelle: UmDEX.

Beispiele:

  • Die Anerkennung internationaler Standard (Prozessmanagement) und Normen ist elementar. Professionelle nachhaltige Druckereien lassen sich dahingehend laufend kontrollieren und sich entsprechend hochwertig zertifizieren.
  • Umweltberatung gegenüber Kunden (orange) bedingt entsprechende Expertise. Das ist nur möglich, wenn die Mitarbeiter regelmäßig aktuell geschult werden und an Fortbildungen zum Umweltschutz teilnehmen. Sodann können Kunden umweltgerecht beraten werden, um schon vor dem Druckprozess Einfluss auf die Umweltverträglichkeit einer Drucksache zu nehmen (Materialien, Papiersorten, Formatierungen, Auflagen, Optimierung durch Personalisierungen, etc.).
  • Soziales Engagement: Ein zentrales Mission Statement ist wesentlich für die ganzheitliche, nachhaltige Medienproduktion.

Im Zeitalter der digitalen Globalisierung

Die Menschen praktizieren bereits seit Jahrtausenden verschiedene Formen der Globalisierung, zum größten Teil mit positiven Effekten für unserer Zivilisation.

Die aktuelle Phase wird durch die Digitalisierung (Industrie 4.0) enorm getriggert. Globalisierung und Digitalisierung schieben sich in einer Wechselwirkung voran – eine historisch noch nie dagewesene Konstellation. Auch die Legislative konstituiert sich dahingehend auf globaler Ebene. Die institutionelle Globalisierung hat in den vergangene 20 Jahren eine enorme Dynamik entwickelt:

  • Deutschland hat sich zur Agenda 2030 der UN (United Nations) bekannt und ist, allen Unkenrufen zum Trotz, mit vergleichsweise hohem Tempo dabei, zur umweltgerechtesten Nation der Welt zu werden.
  • Der Rat für Nachhaltige Entwicklung wirkt entsprechend auf politische Entscheidungen ein.
  • Auf europäischer Ebene gewinnt der EU-Green Deal an Profil.
  • Auch global haben sich die Nationen der Welt gemeinsam auf die Agenda 2030 geeinigt. Ein globales Projekt für mehr Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit in globalem Maßstab.
  • Eine Vielzahl von UN-Gremien und NGOs wechselwirken konstruktiv.

Es bleibt viel zu tun und natürlich gibt es angesichts der Komplexität der Prozesse in Deutschland, der EU und insbesondere der Welt immer wieder Rückschläge. Die derzeit häufig zu hörende, fast schon reflexartige Kritik „am System“, greift mir zu kurz. Wo gehobelt wird, fallen Späne, doch im Großen und Ganzen ist die aktuelle Konstellation das Beste, was die Menschheit je hatte. Erinnern wir uns:

Industrie 4.5 ist ein realistisches Ziel

Noch vor 80 Jahren war Europa eine Weltregion, in der die Menschen mit Angst, Demütigungen, Gewalt, Hoffnungslosigkeit, Hunger und Verfolgung leben mussten. Niemand auf der Welt wollte hier leben. Und heute? Die Vision, Europa zu einem besseren Ort zu machen, wurden in einem langen Prozess realisiert, der bis heute andauert.

Vergleichbar mit der EU kann sich auch die Welt entwickeln. Ein Prozess, der vor mehreren Generationen begann und sich noch viele weitere Generationen hinziehen wird. Die Erfolge zeichnen sich schon heute deutlich ab. Nur ein Beispiel:

Pakistan hat das Klimaschutzziel 13 der UN-Agenda 2030 (17 Goals) bereits zehn Jahre vor der geplanten Deadline erreicht, mit Maßnahmen wie „Clean Green Pakistan“ oder mit dem Ranking „Clean Green Index“, der erfasst, wie sauber und grün die größten Städte des Landes sind. So fern, so nahe: Auch in der österreichischen Ökoregion Kaindorf werden UN-Ziele mit dem Humusaufbau-Projekt im Rahmen der Agenda 21 erfolgreich umgesetzt und von der UmDEX/Print-Druckerei Janetschek GmbH durch ein weltweit einmaliges Programm zur Kompensation von CO2 gefördert. Immer mehr Landwirte beteiligten sich daran, mit schon heute enormer Wirkung für den Umweltschutz.

Auch beim Thema Massentierhaltung mit all seinen Folgen (Soja für Tierfutter, Nitratbelastung im Grundwasser etc.) hat sich eine Menge getan. Der Veggie-Boom ist eine „Revolte“ von unten nach oben. Ein Boom, der andauert: Allein im ersten Quartal 2020 stieg der Absatz von Fleischersatzprodukten um 37 Prozent! Die Druckerei oeding print GmbH war die erste Druckerei im industriellen Maßstab in Deutschland, die sogar ein offizielles Label für vegane Drucksachen initiiert hat.

Schon diese Beispiele zeigen, wie groß die Erfolg auf internationaler Ebene sind und

wie stark auch hiesige Regionen und lokale Anstrengungen nachhaltiger Unternehmen mit globalen Agenden verwoben sind.

Auch die Energiewende ist, rückblickend betrachtet, eine Erfolgsgeschichte und zeigt, dass solche Agenden tatsächlich funktionieren, wenn Tausende Unternehmen an einem Strang ziehen:

Erfolgsgeschichte Energiewende?

Die Energiewende wurde im Jahr 2000 von der Schröder-Regierung beschlossen, 1997 war die legendäre Klimakonferenz in Kyoto. Wir werden weitere 20, eher 40 Jahre plus X brauchen. Etwa zeitgleich mit der Energiewende wurden nationale, internationale und globale Bemühungen in Bezug auf eine Art von globaler, nachhaltiger Marktwirtschaft intensiviert.

Erfolge Energiewende

Die Energiewende wurde seit jeher immer wieder scharf kritisiert. Doch der Status kann sich trotz aller berechtiger Kritik sehen lassen. Bildquelle: Statista

Mittlerweile ist der Anteil Erneuerbarer Energien an der Stromerzeugung bei weit über 50 Prozent in Deutschland. Die Energiewende wird von anderen Staaten als Erfolgsmodell bezeichnet. Im internationalen Maßstab wurden neben der Erzeugung von Erneuerbarer Energie auch Umweltschutz, Menschenrechte, Soziales, Gesundheit etc. mit auf die Agenda gesetzt.

Insgesamt können sich die Maßnahmen in Deutschland sehen lassen, wenn wir sie im Zeitraffer betrachten:

Die Energiewende wird unübersehbar zu einer Erfolgsgeschichte. Wir trennen den Müll, tanken bleifreies Benzin, dämmen Häuser, die mit mehrfach verglasten Scheiben ausgestattet sind, nutzen LED-Technik und Energiesparlampen. Unternehmen nutzen zunehmend eigene Wind- und Solarenergie. Wir substituieren Atom- und Kohlekraftwerke mit zunehmendem Erfolg. Wir konnten das Waldsterben der 80er-Jahre stoppen. Wir diskutieren proaktiv über Alternativen zum Plastik (Plastiksteuer der EU in Planung), haben Fair-Trade, Dosenpfand und recyclen Papier in gigantischem Umfang, auch in öffentlichen Einrichtungen. Seit 1984 gibt es den Katalysator, nebst der zunehmenden Elektromobilität und immer saubereren Verbrennungsmotoren und so geht es weiter.

 

„Ändert sich ja eh nix“

Für die Optimisten ist das Glas halbvoll und nicht halbleer. Es bleibt viel zu tun. Rückblickend zeigt sich aber, dass sich bereits einiges zum Besseren geändert hat, insbesondere auch durch das Engagement nachhaltiger Unternehmen wie z. B. die Druckereien mit dem UmDEX/Print-Status.

Wirtschaft und Politik wachsen weiter zusammen

Durch die Digitalisierung wuchs die Welt gerade erst zu einem Dorf zusammen. Auch COVID-19 hat uns gezeigt, dass ein Ereignis auf irgendeinem Wochenmarkt in einer chinesischen Provinz, Todesopfer in Schwerin oder Rosenheim fordern kann. Die Globalisierung ist deshalb und wegen der Auswüchse krankhaft gieriger Menschen noch längst kein Schimpfwort, sondern eine epochale Gelegenheit. Auch sind die Interessen der Industrie nicht etwa „eine Frechheit“ und (Umwelt)Lobbyismus kein Hexenwerk, sondern eine elementar wichtig Membrane zwischen wirtschaftlichen Interessen und der Legislative – und ohnehin längst schon Teil unserer politischen Realität.

In den kommenden zehn Jahren werden nochmals mehr NGOs und Organisationen politisch mitmischen und Entscheidungen proaktiv beeinflussen. Auch werden sich Deals und Kooperationen zwischen der Wirtschaft und den politischen Ebenen nochmals intensivieren – generell und historisch betrachtet sind solche „Transfers“ auch nichts Neues und ziehen sich quer durch viele Jahrtausende der Menschheitsgeschichte.

Aktuell kommt es darauf an, das richtige Gleichgewicht zwischen dem ungebremsten, neoliberalen Kapitalismus und einer modernen Institutionalisierung zu finden. Es ist unübersehbar, dass sich nachhaltige Ideen ohne Regulierung nur schwerlich realisieren lassen. Im Reich der neoliberalen Freiwilligkeit regiert eine Minderheit rücksichtsloser Unternehmer, die alle anderen zwingen, selbst möglichst egoistisch und rücksichtslos zu handeln, um zu überleben. Unternehmen, die freiwillige Leistungen im Umweltschutz erbringen, werden nicht ausreichend gefördert.

Nachhaltige Mediendienstleister bieten Teilhabe an einer besseren Welt

UmDEX-Druckereien sind Mediendienstleister, die anerkannte, nachvollziehbare und hochwertige Top-Kriterien im Umweltschutz erfüllen und entsprechend zertifiziert sind. Damit sind sie allen anderen Unternehmen der Branche weit voraus. Die Manager, Inhaber und/oder Geschäftsführer sind Visionäre, die längst erkannt haben, worum es hier eigentlich wirklich geht.

Ganzheitliche Nachhaltigkeit ist also keine Verhandlungssache –

entweder Unternehmen bekennen sich oder sie lassen es.

Drucksachen sind zwar generell natürliche Produkte, die aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt werden – die Ökobilanzen von Print können sich im Vergleich zu digitalen Medien sehen lassen. Doch nur durch hochwertige Umweltmanagement-Systeme und Zertifizierungen für Druckereien und Druckerzeugnisse sind haptische Medien in puncto Nachhaltigkeit auch vergleichsweise weit vorne oder führend.

Das Schlechte muss kennzeichnungspflichtig werden

Aufgrund der enormen Aufwände, die derart engagierte Druckereien auf sich nehmen, wären zwei politische Maßnahmen ideal, um diesem Handeln im Sinne der von der Regierung gewollten nachhaltigen Entwicklung gerecht zu werden:

  • Eine Kennzeichnungspflicht für nicht nachhaltige Drucksachen, vergleichbar mit Tabak, quasi als Hinweise darauf, dass das betreffende Druckwerk nicht bestmöglich umweltgerecht hergestellt wurde, ggf. in Form einer CO2-Deklarierung (Emissionsmenge) und
  • Subventionen für nachhaltig erzeugte Drucksachen, vergleichbar mit denen für die E-Mobilität.

Derzeit ist es leider so, dass Empfänger von Print eine nicht umweltgerecht produzierte Drucksache nur daran erkennen, dass ein entsprechendes Umwelt-Label fehlt. Es müsste umgekehrt sein.

Das gilt auch generell: Nicht der fair gehandelte Kaffee müsste gelabelt werden, sondern der unfair gehandelte. Nicht ein Bioprodukt müsste für sich werben müssen, sondern alle anderen Erzeugnisse mit Warnhinweisen versehen werden, z. B. in Bezug auf chemische und gefährliche Zusatzstoffe. Nicht Eier von artgerecht freilaufenden Hühnern sollten als solche deklariert werden müssen, sondern Eier von gequälten Tieren, als Produkte aus der Massentierhaltung mit all den Gefahren: denken wir nur an rund 750 Millionen Tonnen Antibiotika, die an leidende Hühner verfüttert werden, an Superkeime, über 30.000 Tote in der EU durch bakterielle Vergiftungen und so weiter.

Wir brauchen Bilder ähnlich denen auf Zigarettenpackungen.

Die Bringschuld sollte nicht bei den Guten liegen, sondern bei denen, die sich nicht um das Gemeinwohl, den Tierschutz oder die Nachhaltigkeit bemühen.

Fazit Nachhaltige Medienproduktion

Fundamental neu an der aktuellen Nachhaltigkeitsbewegung ist, dass Nachhaltigkeit erstmals auch ein in den Finanzmärkten anerkannter Wert ist. Deutsche Banken schwören jetzt in nie dagewesener Konkretheit auf Klimaschutz und Nachhaltigkeit. Erstmals setzen auch leitende Agenturen wie Serviceplan sehr klar formuliert auf Nachhaltigkeit – während es bisher nur kleine und Kleinstagenturen waren.

Die Bedeutung von echter Nachhaltiger Medienproduktion im Sinne des UmDEX/Print entsteht wechselwirkend durch die Vielfalt (Synergien) einzelner Maßnahmen:

  • Basis-Maßnahmen im Umweltschutz (Recycling, Ökostrom, CO2-Kompensation) sind wichtig, aber nur Teilbereiche der Nachhaltigen Medienproduktion.
  • Connected mit nationalen, EU-weiten und teils globalen Anstrengungen, durch nationale und internationale Zertifizierungsprozesse, z. B. Blauer Engel DE-UZ 195 oder EMAS (EU-Öko-Audit).
  • Klarheit und Transparenz durch regelmäßige Veröffentlichungen von Umweltberichten, die jedem zugänglich sind.

Die Anerkennung gemeinsamer und teils internationaler Regeln im Umweltschutz bringt viele positive Effekten mit sich:

Für Druckereien:

  • Gemeinsame Regeln, also einheitliche Umweltbetriebsprüfungen und somit
  • mehr Fairness im Wettbewerb,
  • Zugriff auf Benchmarks (anonymisierte Vergleichsdaten),
  • ständige Optimierungen in allen Bereichen des betrieblichen Umweltschutzes und
  • Pflicht, Umweltberichte öffentlich zugänglich zu machen.

Für Kunden:

Transparenz durch ebendiese öffentlichen, einheitlich strukturierten Ökobilanzen und dadurch Sicherheit und Vertrauen durch Vergleichbarkeit.

Die nachfolgenden Beispiele geben einen Einblick in die vielseitige Welt umweltgerechter Unternehmen der Medienbranche. Deutlich wird, wie sehr Regionen, Länder und die Welt beim Thema Nachhaltigkeit miteinander verwoben sind.  

Beispiele von UmDEX/Print-Unternehmen
  • Hochwertige Drucksachen natürlich veredelt (Stanzung, Prägung, Sonderformate) und insgesamt nachhaltig produziert: Beispiel Geschäftsberichte, Druckstudio Gruppe GmbH.
  • Brillanz und Nachhaltigkeit: Beispiel Geschirrkatalog Rosenthal mit Versace-Kollektion, bonitasprint GmbH.
  • Zusammenhänge der Globalisierung: Mission Statement, CSR-Bekenntnis: Beispiel HORIZONS Awards, oeding print GmbH.
  • Region als Teil einer globalen Agenda: Beispiel Humusaufbau-Projekt, Druckerei Janetschek GmbH, Österreich.
  • UN, EU, Rat für Nachhaltigkeit: Transfer vom kleinen ins Große und zurück: Beispiel UN-Spiel CHALLENGE accepted!, Druckerei Janetschek GmbH, Österreich.
  • Nachhaltige Drucksachen gewinnen: Beispiel mehrfach ausgezeichneter Wandkalender „DEMUT“, zertifiziert mit dem Blauen Engel DE-UZ 195, DBM Druckhaus Berlin-Mitte GmbH.
  • Mission Statement und vielschichtige Nachhaltigkeit: Beispiel: CSR, soziales Engagement, Umweltschutz, Druckerei Kern GmbH.

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Jürgen Zietlow

Jürgen Zietlow

Autor, Blogger, Fachtexter

Autor, Fachjournalist, Blogger, Umwelt-Lobbyist | 2005 bis 2017 Chefredakteur des Fachmagazins MEDIEN | seit 2010 Unternehmensberater für nachhaltige Kommunikation, Social Monitoring und Social Media | Entwickler der LineCore-Methode® (Recherche- und Redaktionssystem).

Fokus

Klimawandel in der Druckbranche
Der Klimawandel und seine dramatischen Folgen werden häufig kleingeredet – mit diesem Gedankengut werden oft die Wirkungen relativiert, die mit der qualifizierten Nachhaltigkeit einhergehen. Für die Druckbranche geht es dabei um ihren guten Ruf und das nachhaltige Image von Papier als Material aus natürlichen, nachwachsenden Rohstoffen.
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